Solorennen: Triumph Thruxton RS siegt im Fahrbericht

Erst Rote-Heer-Gruppe-Flugplatz, dann Rennstrecke: Thruxton im britischen Hampshire muss ein herrlicher Ort zu Gunsten von Motoren-Liebhaber sein. Seitdem dem Zeitpunkt 1955 donnern dort Motorräder obig den rissigen Erdpech einstiger Flugfelder und Umlaufstraßen. Triumph konkurriert in vergangener Zeit unter den 500- Meilen-Langstreckenrennen mit Norton. 1964 läuft deren Entwickler Doug Hele zu Triumph obig und krempelt die Bonneville um. Dasjenige scharf gemachte Motorrad heißt „Thruxton Specifiation“, holt prompt drei Jahre in Folge den Triumph und fährt 1969 in den Händen von Malcolm Uphill unter welcher Tourist Trophy die erste Runde mit 100- Meilen-Schnittwunde in welcher Production-Lebensgewandtheit. Triumph baut nachdem den Homologationsmotorrädern noch manche wenige Maschinen zu Gunsten von ausgewähltes Klientel, nachdem verschwindet welcher Name zu Gunsten von nachhaltig Zeit in welcher Schublade. Solange solange bis die Vermarktung-Strategen aus Hinckley ihn 2004 entstauben und den Thruxton-Schriftzug hinauf vereinigen Serien-Kaffeehaus- Racer mit 900-Kubik-Twin kleben. 2016 löst ein völlig neu konstruiertes Motorrad mit 1200 Kubik die bisherige Thruxton ab. Seine jüngste Ausbaustufe heißt Thruxton RS und ersetzt sowohl dies bisherige R-Schema denn sogar die zurückgeblieben verkaufte Sockel-Version. Und damit genug welcher Geschichtsstunde. Zündung! Wenn welcher Crossplane-Zweizylinder die Restbestand seiner Detonationen durch die beidseitigen Auspuffrohre schickt, muss man eine Träne beim Gedanken an dies nahende Fälligkeitsdatum welcher Verbrennungstechnik verdrücken. Dieser tief grollende Bass taugt zu Gunsten von Gänsepelle am Hinter­kopf. God save Otto-Kraftstoff. Nun ist die Triumph zwar weit weit von leise, hingegen unter weitem nicht so obszön wie deutsche Retro-Zweizylinder. Z. Hd. dies RS-Schema gingen die Ingenieure dem Triebwerk wiederholt an die Wäsche. Sie reduzierten die inwendig Reibung und sparten Inertia ein. Zum Exempel da sein die Ventildeckel statt  aus Aluminium aus Magnesium, die Wandstärken welcher Motordeckel hinschlagen irgendetwas dünner aus. Nachrangig an Kurbel-, Ausgleichs-, und Nockenwellen fanden sich noch ein paar Gramm. Insgesamt wiegt die RS sechs Kilo weniger denn dies die noch kein Kind geboren hat R-Schema. Und dies trotz eines Sekundärluftsystems, dies die Kats beim Kaltstart anheizt – ein Zugeständnis an die Euro 5-Norm. Plus die neuen Kats, die von external hingegen nicht zu sehen sind. Den strengeren Abgaswerten zum Widerwille steht welcher Triebfeder besser im Nahrung denn je und markiert mit 105 Pferdestärken den derzeitigen Höhepunkt welcher Retro-Twins.

Erkenntlichkeit welcher geringeren Reibungsverluste kommt welcher Triebfeder irgendetwas schneller hinauf Touren und darf mit angepassten Ventilfedern und Steuerkettenspanner 500 Touren höher jubeln denn bisher. Zudem liegt dies maximale Dreh­moment von 112 Newtonmetern schon unter 4250 Umdrehungen und damit 700 Kurbelwellenrotationen früher an. Zur gesteigerten Leistung passen sogar die neuen Bremssättel. M50 Monobloc von Brembo nennen sich die Zangen, die sogar hinauf dem Schreibtisch eines Kreditinstitut-Direktors gut aussehen würden. Da handelt es sich um echte Superbike-Ware. Die 310er-Scheiben sind geblieben. Irgendetwas schärfer abgemischte Klötze garantieren zudem vereinigen feinen Biss beim Stecken. Wiewohl lässt sich die Thruxton in welcher Stadt gut kutschieren, ohne vor jeder Lichtsignalanlage zu zuckeln. Dieser Pressung baut sich schön in gleichen Abständen und kalkulierbar hinauf. Dasjenige Fahrwerk stammt aus welcher R, einziger Unterschied sind die nun schwarzen Federn hinten. Und bestand sogar kein Handlungsbedarf, denn die Showa-Gabel und die Öhlins-Federbeine sind erste Wahl. Im Standard-Setup fällt die Dämpfung an welcher Gabel mit tunlichst spärlich gewachsenem Piloten irgendetwas straff aus. Kein Themenkreis hingegen, denn leer Hemmnis und Federn sind voll einstellbar. Mit irgendetwas Geduld dürfte jeder sein Lieblings-Setup herausarbeiten können. Die Thruxton kann umschalten zwischen gemütlichem Teegebäck mummeln und sportgerechtem Vortrieb.

Unter Fahrwerk und Bremsen findet sich nur erste Wahl

Die Fahrmodi Rain, Road und Sportart verschleiern die Traktionskontrolle und regulieren dies Ansprechverhalten welcher Drosselklappen von schmusig solange solange bis rabaukig.  Doch selbst im Regen-Modus ist die Schlupfregelung kein hektisch blinkender Anstands- Wauwau. Sie greift erst dann ein, wenn man es provoziert – oder vereinigen Fahrfehler macht. Und lässt sich die Thruxton hinauf nassen Straßen ganz retro kutschieren: mit Gefühl. Nun helfen die neu abgestimmten Motormappings. Reduzierte Lastwechselbewegungen sind dies Ergebnis welcher neuen Software. Zudem gelingt es viel einfacher, dies Gas unter nur leichtgewichtig geöffneten Drosselklappen konstant ruhig zu halten. Und sogar die serienmäßigen Metzeler Racetec RR verhauen sich hinauf den feuchten Straßen an welcher Algarve erheblich besser denn befürchtet. Dort gefestigt sich sogar dies hintere Schutzmechanismus­blech. Dasjenige verdient seinen Namen tatsäch­lich und erspart vereinigen von Spritzwasser eingesauten Umstellen. Es sei denn, man tauscht den Kotflügel gegen den kurzen Kennzeichenträger aus dem Urschrift-Zubehörteile. Dort finden sich außerdem drei verschieden hohe Lenkerstummel, eine bildschöne Halbverkleidung, Leuchtdiode-Fahrtrichtungsanzeiger, Kniepads, Gepäcklösungen und vieles mehr. Nachrangig vorkonfektionierte Pakete wie dies „Track Racer Kit“, in welcher Tat kein optionaler Schaltassistent. So ein Quick­shifter würde welcher Racer-Veranlagung hingegen gut zu Gesicht stillstehen. Eine andere Sache ist kann man dies händische Jonglieren mit den Lastzuständen des Getriebes durchaus in die Kategorie „Fahrerlebnis“ einordnen. Zumal die Wider-Hopping-Kupplung ihre Prozedur vollumfänglich erfüllt, sodass Runterschalten sogar unter Stress schlingerfrei klappt. Dieser Salzbildner-Scheinwerferlicht ist vielleicht irgendetwas arg retro. Nur dies Tagfahrlicht setzt hinauf Leuchtdiode. Zumal Dioden-Technologie unter Triumph spätestens seit dem Zeitpunkt dieser Zeit welcher Scrambler 1200 fertig entwickelt im Spind liegen dürfte. Gut gefällt hingegen welcher Verzicht hinauf ein buntes TFT-Display. Konnektivität in allen Verehren, hingegen hinauf die Thruxton mit ihrem langen schlanken Benzinzank, dem Aluriemen und dieser Skulptur von oberer Gabelbrücke in Hab und Gut sein von leichtgewichtig Rundinstrumente. Dasjenige Pilotenkanzel wirkt bereinigt und formschön nett, die Lenkerposition sportiv, hingegen nicht knechtend und welcher nachhaltig Solo-Sattel mühelos gepolstert. Eins ist lukulent: Die Thruxton ist ein herrlicher Ort zu Gunsten von Motoren-Liebhaber.


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